Personal - kleine große Erlebnisse in meinem Leben und wie sie mich verändern

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Hallöchen,
in letzter Zeit ist wirklich viel passiert,was für den Ein oder Anderen nur eine Kleinigkeit zu sein scheint, mir aber viel bedeutet und mich als Person auch ein Stückchen verändert hat.


1. Eine neue Person ist in mein Leben getreten. Sie ist mittlerweile eine unglaublich gute Freundin geworden und baut mich immer auf ,wenn es mir schlecht geht, obwohl sie es in ihrem Leben auch nicht leicht hat. In gewisser Weise ist sie auch ein Vorbild für mich,da sie so selbstbewusst ist, wie ich es noch nie bei einer Person in meinem Alter erlebt habe. Jedes Mal, wenn ich sie in Aktion sehe ,denke ich mir, dass ich mir mal eine Scheibe davon abschneiden sollte. Gute Feundschaften schätze ich sehr, da ich wenige in meinem Leben hatte. Ständig wurde ich enttäuscht und habe deshalb hohe Anforderungen an Personen entwickelt. Meistens bin ich dann auch direkt enttäuscht, wenn die Person, dann auch nur eine Kleinigkeit falsch macht. Das macht es dann natürlich schwer eine gute Freundin zu finden und auch als gute Freundin angesehen zu werden. Irgendwie hat es dann aber bei ihr gepasst und wir verstehen uns super. Wenn etwas ist, können wir auch offen über Dinge reden und werden nicht direkt vom anderen verletzt.
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Dazu fällt mir noch ein ,wie wichtig es ist, ehrlich zu sein. Lügen bringen nie etwas. Deshalb haben wir uns auch direkt angefreundet. Sie saß am Boden und war traurig,weil sie neu in der Stadt war und noch keine Freunde gefunden hatte und mein Satz "Ich hab auch keine Freunde" klang für sie so ehrlich und natürlich, dass sie mich direkt mochte(so hat sie es mir zumindest erzählt). 
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Herausgefunden habe ich in der Zeit also, dass es entweder Freunde gibt, die einfach so kommen und gehen und dich enttäuschen oder kurzzeitig glücklich machen. Diese sind dann aber eher oberflächliche Freunde. Wenn du deine Anforderungen erfüllen lassen willst musst du lange warten und damit zurechtkommen auch allein zu sein, aber dafür sind die Freunde, die dann kommen, die Richtigen. Nach ihnen zu suchen bringt nichts, weil alle Freundschaften, die dann entstehen, nur krampfhaft sind damit man nicht allein ist. 
Lasst das Leben und die Menschen auch mal auf euch zu kommen.
Sich verstellen und lügen um der anderen Person zu gefallen ist auch nicht richtig. Wieder wird die Freundschaft nur erzwungen sein.
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2.Als nächstes folgte etwas, was meine Zukunft beeinflussen sollte. Die Berufswahl. Ein Vortrag im Krankenhaus über den Beruf Arzt hat mir die Motivation gegeben weiter an meinen Traum zu glauben ,obwohl ich weiß, dass meine Noten in der Schule nicht ausreichen würden um Ärztin zu werden. Ich habe aber erfahren, dass es auch andere Möglichkeiten gibt an einen Medizinstudienplatz zu kommen und diese werde ich ausnutzen. Ein paar Studenten, die ebenfalls bei diesem Vortrag waren, haben von ihrem Studienalltag berichtet und dieser klang einfach fantastisch. Jetzt stelle ich mir das Studium vor wie die Serie Dr. House. Man bekommt Fälle zugewiesen ,die man dann versuchen muss zu lösen. Anschließend lernt man dann mehr über gewisse Aspekte, welche in diesen Fällen vorkamen. Wird beispielsweise ein Patient mit Herzproblemen vorgestellt, erhält man im Nachhinein Bei einigen Vorträgen und Vorlesungen mehr Informationen zum Herzen.
Für mich klang der Aufbau des Studiums sehr attraktiv und ich werde weiterhin mein bestes geben, um an einen Studienplatz zu kommen.
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Irgendwie fällt mir dazu mein Lieblingszitat von Walt Disney ein. "If you can dream it you can do it" 
Wenn ich davon träumen kann Ärztin zu werden, dann kann ich es auch schaffen. 


3. Dann kam der Geburtstag einer Freundin auf mich zu. Sie wollte feiern gehen. Ich war aber noch nie in meinem Leben feiern ,da ich das immer als unwichtig empfand und nicht verstand wieso Menschen in Clubs gehen nur um sich zu besaufen. Weil ich aber mit sozialen Ängsten zu kämpfen habe, sah ich den Gang in diesen Club als eine Herausforderung und eine Art Therapie an, um mich von diesen Ängsten loszulösen. Und tatsächlich fand ich die Menschenmengen nach einiger Zeit gar nicht mehr so schlimm. Es hat mir sogar richtig Spaß gemacht auf der Tanzfläche zu tanzen und den Bass der Musik in meinem ganzen Körper zu fühlen. Außerdem dachte ich mir „was soll's ,die anderen sind eh alle besoffen und werden sich morgen nicht mehr daran erinnern was ich hier heute getan habe. Ich kann mich also viel blamieren wie ich möchte“ und ich hatte sogar Spaß obwohl ich keinen Alkohol getrunken hatte und das machte mich ein bisschen stolz. Meine Cola hatte mir völlig gereicht. Hier also an alle die gerne feiern gehen: versucht mal einen Abend keinen Alkohol zu trinken. Euer Verstand wird viel klarer sein, ihr könnt die Situation richtig genießen und 
euch sogar am nächsten Tag noch an alles erinnern  was ihr genossen habt.
Am Ende des Tages hatte ich eine neue Erfahrung gemacht die ich so schnell nicht mehr vergessen werde.

4. Am Wochenende lief der Film Ender´s Game in Fernsehen und er brachte mich sehr zum Nachdenken. Ich konnte ihn leider nicht ganz zu Ende gucken da ich ab einem Punkt viel zu müde wurde und mich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Aber schon der Anfang dieses Films war sehr interessant. Die Hauptperson Ender ist in seinem Leben so strategisch mit seinen Feinden umgegangen. Er hat jedem genau das gegeben was sie brauchten um ihn als Respektsperson anzusehen und das fand Ich sehr beeindruckend. Ich kann gar nicht erklären ,wie genau er das gemacht hat. Schaut euch den Film einfach mal an und achtet darauf wie er mit anderen Menschen umgeht. Ihr könnt mir auch gern in die Kommentare schreiben, was euch aufgefallen ist.

5. und last but not least Habe ich am Sonntag eine Kunstausstellung besucht die von meinem Malkurs veranstaltet wurde. Ich selbst hätte auch ein Bild von mir ausstellen können, aber ich dachte es wäre nicht gut genug gewesen, weil die anderen in meinem Kurs alle so schienen, als wären sie viel talentierter als ich. Dann war ich also am Sonntag dort und habe mir ihre Bilder angeschaut und gesehen, dass meine Angst gar nicht berechtigt war. Klar, einige fielen immer aus der Reihe und hatten ganze Meisterwerke geschaffen. Aber der Großteil war auf meinem Niveau.Ich hätte mich für mein Bild also gar nicht schämen brauchen. Naja, beim nächsten Mal vielleicht. Als ich auf dem Weg nach Hause war musste ich noch lange über einige Bilder nachdenken die ich gesehen hatte. Meine Mama, die mich begleitet hatte, und ich philosophierten noch die ganze Zeit über Farben und Formen herum und es war sehr spannend über die Aussage von diesen Nachzudenken und mit welcher Farbe wir vielleicht unsere Wohnung gestalten würden oder was bestimmte Farben mit uns machen. Wir schauten uns auf dem Weg durch die Innenstadt noch viele Gebäude und Gegenstände an und fanden Neues, was uns vorher noch nie aufgefallen war.
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Durch diese Kunstausstellung wurden wir also ein bisschen bewusster für unsere Umwelt.
Ich hatte vorher beispielsweise nie gesehen, dass ganz oben auf dem Kirchturm in unserer Innenstadt ein paar Figuren sitzen. Beim shoppen bin ich nie dazu gekommen nach oben zu schauen und mir die Gebäude näher anzusehen.
Das werde ich in nächster Zeit öfter tun und einfach bewusster durch die Gegend laufen. Es gibt noch so viel zu entdecken.









So, das war jetzt sehr viel zu lesen.
Ich würde auch gern mal wissen ,ob es Ereignisse in eurem Leben gab, die eure Sichtweise auf etwas positiv verändert haben. Schreibt es mir gern in die Kommentare 



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3 Kommentare

  1. Wow, toller Beitrag! :)

    Mir hat alles sehr gut gefallen, wobei mich, die Teile indem du von deinem 'Traumjob' redest und uns einen Einblick in die Kunstausstellung und deine Gefühle gegeben hast, besonders angesprochen haben!

    Ich beispielweise, habe mich, schon seitdem ich ein kleines Mädchen war, für die Fotografie und das Reisen interessiert. In meiner Schulzeit hatte ich keinerlei Ahnung, wohin es mich treiben wird und was ich später einmal machen werde. Ich wusste nur ganz klar, dass es etwas kreatives sein musste und etwas, indem ich mein eigener Chef sein kann.
    Dass ich Fotografin werden könnte und selbstständig arbeiten würde, hielt ich damals immer für einen Traum, obwohl mich viele in genau dieser Richtung gesehen haben.

    Nach einer schweren Zeit in meinem Leben habe ich dann wieder angefangen zu fotografieren und meine, verträumte, aber detailreiche Sicht auf die Welt in meinen Bildern wiederzuspiegeln. Und die Ansicht auf die Welt hat mir dann die Augen geöffnet. Dieser Planet, mit all seinen Facetten und seinen Bewohnern ist so einzigartig, dass ich mir meine Leidenschaft fürs Reisen und Fotografieren zum Beruf gemacht habe.

    Ein Sonnenuntergang ist etwas ganz alltägliches, aber keiner von ihnen gleicht einem anderen und das war mit einer der Punkte, die mich dazu gebracht haben genau das zu tun was ich jetzt mache! :)

    Glaub an dich und verwirkliche deine Träume - alles andere ist Quatsch.

    Ich wünsche dir einen schönen Abend. :)

    Liebe Grüße
    Vanessa

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  2. Ein schöner Beitrag - falsche und unehrliche Freunde kann man echt nicht gebrauchen.

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  3. Ein schöner Beitrag, glaub an dich und deine Träume - das klingt zwar erstmal abgedroschen, aber da ist viel wahres dran.
    Liebe Grüße, Mona

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